Unsere Haltung ruht auf drei starken Säulen: Nachhaltigkeit, Menschlichkeit und Mut.

Wir wissen, dass jedes Bauprojekt immer unterschiedlichste Ansprüche und Wünsche erfüllen muss – und dass der Weg zur optimalen Lösung immer in der Abwägung aller Faktoren gefunden wird. Dennoch: Bei der Nachhaltigkeit machen wir keine Kompromisse. Das wissen unsere bestehenden Bauherren, die diesen Weg engagiert mitgehen. Und oft kommen genau darum auch neue Auftraggeber zu coeba.

Daneben steht als gleichberechtigter zweiter Faktor der unbedingte Nutzerfokus. Wohngebäude, Schulen, Kindertagesstätten und viele weitere Projekte bauen wir für Menschen und nicht für Architekturmagazine. Dass dennoch das ein oder andere Projekt den Weg in eine Publikation gefunden hat, beweist, dass sich dieser Mut auszahlt.

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Wir wollen inspirieren

Wir wollen Bauherren zu nachhaltigen Projekten inspirieren, sie überzeugen. Nicht mit schönen Worten, sondern konkretem Wissen und präzisen Zahlen. Nachhaltigkeit lohnt sich!

Unsere Prinzipien

Nachhaltig Bauen heißt, breiter und möglichst ganzheitlich zu denken. Um eine ökologische und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung mit einem möglichst geringen CO2-Fußabdruck zu entwickeln, beachten wir unter anderem fünf Hauptprinzipien. Zu diesen Aspekten fertigen wir sorgfältige und umfassende Analysen an, die auch als Basis für sehr frühe, detaillierte Kostenschätzungen dienen können – als Entscheidungshilfe für unsere Bauherren.

Menschen mitdenken

Wir planen mit Aufenthaltsqualität und Raumklima als wichtigen Zielen – dies nicht nur mit Blick auf die Gesundheit der späteren Nutzer. Letztendlich kann sich das Wohlbefinden auch für die Bauherren wirtschaftlich rentieren. Gerade bei Bürogebäuden zahlen sich die höheren Investitionen mittel- bis langfristig auch durch höhere Arbeitsgesundheit und somit weniger Fehlzeiten aus.

Materialien mitdenken

Wir bauen mit Naturmaterialien, wo immer es geht. Der Holzbau mit vorgefertigten Holzrahmenelementen ist hier eine langjährig bewährte Kompetenz von coeba. Dennoch planen wir, wenn sinnvoll – etwa beim Thema Wärmespeicherung – auch Betonkerne mit ein. Zu unserem Low-Tech-Ansatz passen ebenfalls Wärmedämmungen mit Stroh oder Wände aus dem natürlichen Baustoff Lehm, der sich auf das Raumklima und das Wohlbefinden nachweislich positiv auswirkt.

Wege mitdenken

Die Rückbesinnung auf die lokalen Traditionen und Wertschöpfungsketten lohnt sich. Wir umgehen damit den Weltmarkt und konzentrieren uns schon aus Preis- und Verfügbarkeitsgründen auf regionale Baustoffe. Wie etwa beim Holz durch die Verwendung von lokalen Bäumen, die in Sägewerken der Region verarbeitet und vor Ort verbaut werden. Das spart Wege, Kosten und Emissionen und stärkt gleichzeitig die Identifikation. Grundsätzlich lassen wir alle Baustoffe und ihre klimatischen Auswirkungen in unsere standardmäßige Bilanzierung einfließen.

Kreisläufe mitdenken

Wir denken über den Gebäudelebenszyklus hinaus. Im Sinne einer Kreislaufwirtschaft fließen Ansätze wie Cradle-to-Cradle, der Materialpass oder Urban Mining in unsere Planungen ein. Auch wenn diese Konzepte in Luxemburg noch in ihren Kinderschuhen stecken: Wir arbeiten darauf hin, dass unsere Projekte auch nach Ende ihrer Nutzung möglichst nachhaltig weiterbehandelt werden – umgenutzt oder rückgebaut und recycelt. Hierzu arbeiten wir auch in Arbeitsgruppen der Architektenkammer mit verschiedenen Ministerien zusammen, um zukünftigen Implementierungen den Weg zu bereiten.

Gerechtigkeit mitdenken

Wir denken auch gesellschaftlich ganzheitlich. Das bedeutet: Coeba sieht sich in der Verantwortung, die in den Zielen des dritten Nationalen Plans für nachhaltige Entwicklung Luxemburg 2030 als intragenerationelle Gerechtigkeit bezeichnet wird – wir handeln über die Grenzen von Luxemburg hinaus und setzen unsere Kompetenzen auf einer globalen Ebene ein. Ganz konkret werden wir unsere Firmenaktivitäten auch auf die Umsetzung von nachhaltigen Entwicklungsprojekten in Nepal ausweiten. Dazu verbinden wir die Kompetenzen von coeba mit denen des 2015 gegründeten gemeinnützigen Vereins «a smile for nepal» unserer Mitarbeiterin Petra Vankerkom.

Mission und Vision

In unserer CSR, d.h. unserer gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung, haben wir unsere Mission und unsere Vision formuliert:

Unsere Mission: «Wir entwerfen nachhaltige Architektur- und Baulösungen, die einen Beitrag leisten zum Wohlbefinden der Menschen und zum Schutz der Umwelt.»

Unsere Vision: «Wir wollen ein wichtiger Akteur bei der Gestaltung nachhaltiger Lösungen sein, der die Gesellschaft positiv und kreativ in Bezug auf ökologische, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen inspiriert.»

Welche Schritte unternehmen wir konkret mit Blick auf die Bereiche Ökologie, Soziales, Ökonomie und Gesellschaft?

Ökologie

Wir setzen uns ein für

  • die Förderung der Dekarbonisierung bzw. CO2-Reduzierung,
  • die Förderung natürlicher Lebensräume zur Verbesserung der Biodiversität,
  • den Schutz und die Schonung von Wasser,
  • die Stärkung der regionalen und lokalen Wirtschaft sowie der Kreislaufwirtschaft,
  • die Vermeidung von Abfällen und Verschmutzungen.

Soziales

Wir engagieren uns für

  • das Wohlbefinden am Arbeitsplatz,
  • die Kompetenzen unserer Mitarbeiter/innen,
  • die Wertschätzung des Engagements in unserem Team,
  • das Leben kultureller Vielfalt,
  • Projekte mit sozialem und inklusiven Charakter.

Ökonomie

Wir analysieren

  • Kosteneinsparungen, die in den Bereichen Produktion, Konstruktion, Material, Wartung und Rückbau möglich sind,
  • Möglichkeiten, die den CO2-Fußabdruck der Gebäudenutzung und die Kosten, etwa für technische Installationen, senken,
  • das Potential von Ressourcen- und Kosteneinsparungen rund um das Thema der Renovierung,
  • die Einsparungsmöglichkeiten rund um den Büroalltag, wie etwa durch digtiale Prozesse.

Gesellschaft

Wir priorisieren und fördern

  • die Förderung einer nachhaltigen Architektur,
  • die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Nutzer,
  • die Intensivierung der lokalen und regionalen Wirtschaft,
  • die Zufriedenheit unserer Auftraggeber,
  • die nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit.

Öffentlich  Bildung, Kultur und Sport

Kindertagesstätte Angelsberg

Fischbach

Ganz klar erkennbar: Dieses Gebäude ist für Kinder. Die Maison Relais Angelsberg in der Gemeinde Fischbach wurde 2017 eingeweiht und ist ein Meilenstein für unsere nachhaltigen Projekte.

In diesem Holzbau aus vorgefertigten Elementen haben wir unterschiedlichste Naturmaterialien verbaut und auch erlebbar gemacht. So können die Kinder etwa über ein Glasfenster sehen, dass das Haus mit Stroh gedämmt ist. Alle Räume – auch Durchgänge oder Flure – bieten den kleinen Nutzern etwas zum Entdecken, während die natürlichen Baustoffe wie etwa Lehm für ein gesundes und angenehmes Raumklima sorgen. Für uns die schönste Rückmeldung nach dem Einzug: Die Kinder sind im neuen Gebäude viel ausgeglichener und ruhiger.

BGF
BRI

3.400,00 m²
7.935,00 m³